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Eröffnung mit Kit Armstrong, Finale mit Christian Thielemann

Hochkaräter beim Internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerb Weimar-Bayreuth

gd.djd.mh- Eröffnungskonzert mit dem jungen amerikanischen Pianisten und Shootingstar Kit Armstrong in Bayreuth, großes Finale dann in Weimar mit der Staatskapelle unter der Leitung von Maestro Christian Thielemann: Der 9. Internationale Franz Liszt Klavierwettbewerb Weimar-Bayreuth bietet Hochkarätiges für Musikliebhaber. Der Leistungsvergleich ist einer der drei international bedeutsamsten Wettbewerbe, die das Werk Franz Liszts ins Zentrum stellen. Ausgerichtet wird der Wettbewerb von der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar (HfM) und der Stadt Bayreuth. Während die erste Wertungsrunde in der Wagner-Stadt in Bayern ausgespielt wird, zieht der Wettbewerb für die weiteren Wertungsrunden ins thüringische Weimar um. Alle Termine und Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.hfm-weimar.de/liszt.

40 Pianisten bekommen eine Einladung

Zum diesjährigen Wettbewerb vom 30. Oktober bis 10. November 2018 werden nur etwa 40 Einladungen durch die Aufnahmekommission ausgesprochen. Eine international besetzte Jury unter Vorsitz der Weimarer Klavierprofessorin Gerlinde Otto entscheidet nach den Wertungsrunden dann, wer im Finalkonzert in der Weimarhalle am 9. November mit der Staatskapelle Weimar auftreten darf. Der 1. Preis ist mit 12.000 Euro, der 2. Preis mit 8.000 Euro und der 3. Preis mit 5.000 Euro dotiert. Hinzu kommen Sonderpreise und Anschlusskonzerte. Zum Wettbewerb melden sich inzwischen bis zu 100 Teilnehmer aus mehr als 25 Ländern an. Einen Tag vor dem Preisträgerkonzert in Bayreuth steigt in der Weimarhalle das große Finale des Wettbewerbs. Ein Orchester, bestehend aus Studierenden und Lehrenden der HfM sowie Mitgliedern der Staatskapelle Weimar, wird unter der Leitung von Christian Thielemann Werke von Franz Liszt aufführen. Thielemann ist zwar seit 2011 Ehrendoktor der HfM, der Maestro wird aber 2018 erstmals ein Finalkonzert leiten. Es wird den Wettbewerb beschließen, der am 30. Oktober mit dem Eröffnungskonzert mit Kit Armstrong im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth begonnen hat.

Vielfältige Bezüge zwischen Bayreuth und Weimar

Die Bezüge zwischen den Städten Weimar und Bayreuth sowie dem Komponisten Franz Liszt sind vielfältig: Während Liszt seinem späteren Schwiegersohn Richard Wagner in Weimar Unterschlupf und Schutz gewährte, verbrachte Liszt selbst seine letzten Lebenstage in Bayreuth und wurde schließlich auf dem Bayreuther Stadtfriedhof begraben.

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